Wanderungen und Unternehmungen von Rudi und seinen Freunden. Rudy was on tour in Vegas in october 2008!

Samstag, 15. November 2008

Tag 6 - Red Rock Canyon

Tag 6 - Red Rock Canyon

Fr. 17.10.2008

Am Tisch für acht Personen nahm man in geselliger Runde das Frühstück im „Gold Coast Hotel“ ein. Dick und Bruce werden heute in Las Vegas zum großen Golf fahren, als Zuschauer. Pat sucht sich einen Platz in einem der Spielcasinos und wir werden, zusammen mit Dona dem „Red Rock Canyon“ einen Besuch abstatten. Nach ca. 19 Mil. = 30 Km und gut einer halben Stunde Fahrt hatten wir die Abzeigung zur „Scenic Route“ und den Parkeingang erreicht. Hier entrichteten wir die geforderten 6,-$ und besuchten erst das Besucherzentrum. Das kleine Museum mit angegliederten Pflanzengarten ist sehr informativ. Wir bekamen auch den Hinweis, dass es sehr viele Schildkröten gibt und man beim Fahren vorsichtig sein soll. Wir haben jedoch keine gesehen. .Die gesamte Strecke der „Scenic- Route“ beträgt 14 Mil. = 23 Km. Unterwegs sind einige lohnenswerte Aussichtspunkte angelegt an denen auch Parkplätze vorhanden sind. Der griffige Sandstein fordert zum Klettern heraus, was jetzt zur Mittagszeit auch zu beobachten ist. Interessant ist auch der alte Steinbruch, wo metergroße Quader aus dem Fels herausgeschnitten wurden. Zu einer kleinen Rast und Brotzeit fuhren wir die Stichstraße zum „Oak Creek Canyon“ ein. Am Ende der Fahrbahn ist ein Picknickplatz unter Bäumen angelegt, den wir gerne anfuhren. An einigen Nachbartischen war eine größere Gruppe damit beschäftigt ihre Brotzeit einzupacken. Ohne große Umstände wurden wir eingeladen uns doch zu bedienen, da sie sonst alles entsorgen müssten. Wir nahmen das Angebot an und verzehrten nun einige der Hühnerteile, Salate, Dips und Tortillas. So kam man auch zu einem Smaltalk und stellte fest, dass auch ein Deutscher darunter war, der solche Touren für Firmen organisiert. Jetzt war es auch schon wieder Zeit für uns diesen Platz zu verlassen. Wir machten uns auf die Rücktour, denn es mussten noch 23 Mil = 36 Km zurückgelegt werden, um Dona am „Orleans Hotel“ abzuliefern.
Genau an der Kreuzung zum Hotel mussten wir an der Ampel anhalten. Es dauerte einige Sekunden da wurde unser Auto durch einen Kleinbus von hinten angefahren. Das hat uns gerade noch gefehlt! Es wurde niemand verletzt. Stoßstange, das untere Heck und der Kofferraumdeckel waren demoliert. Es folgte die eineinhalbstündige Unfallabwicklung, Telefonate mit der Vermietzentrale, der Autotausch in der Vermietstation und zurück ins Hotel zum Duschen und Umziehen.
Nach dieser Aufregung kamen wir doch noch rechtzeitig mit dem Taxi ins „Imperial Hotel“. Hier hatten wir für 19:30 Uhr Karten für „Legends in Concert“ mit den Doppelgängern von Jay Leno, der durch die Show führte, Donna Summer, Justin Timberlake, Ann Margret, Madonna und Elvis. Nicht vergessen darf man die Tanzgruppe, die professionell ihre Aufführungen meisterte. Es war eine hervorragende Show. Zudem war auch noch einen Drink mit inbegriffen. Apropos, bei den Karten (57,66$ pro Paar) hatte wieder Pat ihre „two for one“- Tickets an uns weitergegeben. Danke! Zu Fuß wollten wir noch bis zum „Bellagio“ laufen und evtl. noch einmal die Fontänen bei Dunkelheit ansehen. Noch in der Begeisterung des gerade gesehenen, lief Sonja gegen eine Laterne. Wir vermuten alle, dass die Stadtverwaltung diesen Laternenmast auswechseln muss. Der Bus brachte uns dann nach Hause. Ein kurzer Absacker und der nächste Tag konnte kommen.















Die Frühstücksgesellschaft im "Gold Coast Hotel and Casino" von allen Seiten.
Es fällt auf, dass man die meiste Zeit des Urlaubs am essen war!







Jetzt erst einmal ein Stück gerade aus!














Und dann kommen die Kurven im "Red Rock Canyon".














Kragenechse, wir haben Glück bei den Fotos.
















Sandsteinkletterei














Steinbruch für die Sandsteinquader.














Picknick, die Nachbarn werden uns doch etwas abgeben?












Glück im Unglück. Nur Blechschaden und wir sind nicht schuld.















Elvis hat eine ausgezeichnete Show abgeliefert.
Und er lebt doch!














Wir waren begeistert von Madonna.
Jetzt macht Las Vegas erst richtig Spaß.


Freitag, 14. November 2008

Tag 7 - Death Valley Tour

Tag 7 - Death Valley Tour

Sa. 18.10.2008
Heute ging es mal wieder sehr früh los. Um 07:00 Uhr starteten wir, man bemerke, ohne Frühstück. Dieses wollten wir unterwegs in einem Supermarkt besorgen. Hierbei war auch noch die Verpflegung für den Tag einzukaufen. In einem „Albertsons“ am Nordausgang von Vegas konnten wir dies erledigen. Jetzt stand die lange Fahrt zum ersten Aussichtspunkt bevor. Eine überraschende Abwechslung war ein Kojote, der die Straße querte. Er wollte sich nicht fotografieren lassen. Bis zum „Dantes View Point“ waren es nun 235 Km. Auf den letzten 10 Km ging es in einer kurvenreichen Strecke auf 1760 m hoch. Von hier oben hat man einen herrlichen Blick auf das „Death Valley“ und den tiefsten Punkt der USA am „Badwater Lake“ mit 86m unter Seeniveau. Das wollen wir uns am Nachmittag noch ansehen. Jetzt fahren wir zum nächsten Aussichtspunkt, dem „Zabrisky Point“. Hier sieht man die Felsformationen in den unterschiedlichsten Brauntönen. Die beste Zeit dazu ist der Sonnenaufgang. Der ist nun leider seit fünf Stunden vorbei. Aber man kann ja nicht alles haben. Unser nächster Halt ist die kleine Ortschaft „Furnance Creek“. Hier ist auch ein kleines Museum eingerichtet, das den früheren Boraxabbau erklärt. Bei der Hitze (30°) und keinem freien, schattigen Brotzeitplatz, nehmen wir in der Bar ein erfrischendes Bier zu uns. Danach fahren wir die 40 Km weiter nach „Stovepipe Wells“ und finden hier ein Plätzchen für eine Brotzeit. Im Anschluss daran machen wir einen Spaziergang in den Sanddünen. Der Versuch barfuß durch den Sand zu laufen schlug wegen des heißen Sandes fehl. Jetzt ging es wieder 70 Km Richtung Süden zu einem Rundweg zur „Artists Palette“. Der aus Lavagestein geformte „Diabolo“ musste noch abgelichtet werden. Jetzt geht es weiter zum „Badwater Lake“, den mit 86 Metern tiefsten Punkt der USA. Der kleine, fußballfeldgroße Flachwassersee, ist das Überbleibsel eines riesigen Salzsees, der im Laufe von Jahrtausenden ausgetrocknet ist. Eine Wanderung auf der Salzkruste war angenehm und musste sein. Es war ein Peeling für die Füße. Weiter führte uns der Weg im Tals des Todes nach Süden. Nach 45 Km erreichten wir „Ashford Mills“, eine Ruine einer ehemaligen Goldgräberbehausung. Nach Osten führt uns nun der Weg hinaus aus dem Tal. Auf den 32 Km nach Shoshone sahen wir mehrere Taranteln, welche die Straße überquerten. Verwundert fragten wir bei der Tankstelle in Shoshone nach. Der Besitzer eröffnete uns, dass manchmal in den Abendstunden eine Wanderung von Hunderten von Taranteln vorkommt. Auch soll es vorkommen, dass Schildkröten in großer Zahl und Streifenhörnchen im Massen die Straße queren. Man könne mit dem Auto kaum ausweichen. Es folgte nun die 136 Km lange Rücktour und die Überquerung des „Salsberry Pass“ mit 1100m und „Mountain Spring Pass“ mit 1250m. Der letztere wurde bereits in der Dunkelheit überschritten. Abermals sahen wir das Lichtermeer von Las Vegas vor uns liegen. Um 19:00 Uhr waren wir im Hotel zurück und entschieden uns im Hotel essen zu gehen. In „Dan Marinos“ wurden die „Spareribs“ (All you can eat) bestellt. Das was da auf dem Teller ankam, war für ausgehungerte Death Valley Besucher gerade recht. Die Frage der Bedienung nach einem Nachschlag wurde zwar von den Herren mit ja beantwortet, wurde aber nur noch bis zur Hälfte bezwungen. Mit „Dogbag“ ausgerüstet verließ man das Restaurant und traf sich dann noch auf dem Zimmer. Hier wurden noch die Bilder des Tages auf dem Laptop angeschaut und ging dann erledigt zu Bett.






Kaffee heiß und gut.
Ein Eyeopener!








20,-$ Eintritt in die National Parks.


Die Salzpfanne im "Death Valley" vom "Dantes View Point" aus.
Blick vom "Zabrisky Point".
Verwitterte Kutsche im Borax- Museum in Furnance Creek.
Ein kühles Bier an der Bar. Schläft der da hinten?
Brotzeit in Stovepipe Wells.
Die Brotzeitadler sind hier etwas größer.
Das ist aber ein großer Sandkasten.
Unvorstellbar, dass hier die ersten Siedler mit all ihrer Habe durchkamen. Es ist ja 200 km davor und 100 km danach auch nichts.
Die Mineralien schimmern in allen Farben.
Der oder das Diabolo?
Die Naturgewalten haben hier schon arg gewütet.

Badwater- Lake, die letzten Tropfen des Salzsees werden in manchen Jahren durch ein wenig Regen oder auch Schnee ergänzt.
Von hunderttausenden Touristen platt getrampelt. Die grauen Flächen sind unberührte Salzkruste.
Die Ruine von Ashford Mills.
Tarantel am Straßenrand, nach der Überquerung der Straße.

Donnerstag, 13. November 2008

Tag 8 - Relaxing, Strip Nord u. Fremont Street

Tag 8 - Relaxing, Strip Nord u. Fremont Street

So. 19.10.2008

Heute sollte es mal ein ruhiger Tag werden. Um 08:30 Uhr fuhren wir zum Frühstück ins „Gold Coast Hotel“. Nach abermals ausgiebigem Frühstück kehrten wir ins Hotel zurück.
Hier angekommen, wurden noch ausstehende Karten an die Bekannten zu Hause geschrieben. Ferner ging man noch einmal ins Internet und erledigte noch einige Telefonate.
Zudem musste noch die Tour für morgen vorbereitet werden, denn dann soll es an den Grand Canyon gehen.
Aber nun ging es erst einmal für ein paar Stunden zum Pool. Nachdem alle Becken durchschwommen waren entspannte man sich auf den Liegen. Eine Gruppe von jungen Burschen feierten in Elvis- Kostümen in einer Ecke des Pools. Von einem Casettenrecorder kam die Musik und über ein Mikrofon sangen die Jungs im Wechsel zu den abgespielten Elvissongs. Zu diesem „Karaoke selfmade“ tranken sie einige Pitchers. Der Durst war auch bei uns vorhanden und kurz entschlossen holte Richard auch so ein Ding. Wir stellten fest, so ein kühles Budweiser ist ein erfrischendes Poolgetränk.
Um 15:30 Uhr rafften wir unsere Sachen zusammen und gingen in die Zimmer. Am späten Nachmittag sollten wir bereits im „Ellis Island“ sein. Hier waren wir mit Dick und Dona, Bruce und Pat verabredet. Es war das Abschiedsessen von Dick und Dona. Sie verlassen Las Vegas am morgigen Tag. Bei Steak und Weizenbier (aus der hauseigenen Brauerei) fiel dies dann nicht mehr so schwer. Nach dem Abschied ging es für uns weiter zu Downtown Las Vegas, der Fremont- Street. Bruce fuhr uns noch mit seinem Mietwagen dort hin.
Kaum dort angekommen, startete auch schon die elektronische Lichter- Show mit Musik aus riesigen Lautsprechern. Die Fremont Street ist hier ca. 400 Meter mit einem Dach versehen, auf dem man eben die elektronisch gesteuerten Szenen abspielen kann. Zu jeder vollen Stunde ist ein anderes Thema bzw. Musikrichtung an der Reihe. Wir schlenderten an den hier ansässigen Casinos vorbei und bestaunten das hier dargebotene. Neben einzelnen Künstlern stellte sich auch eine Rockgruppe dem vorbeischlendernden Publikum. Nachdem wir drei Dach- Shows gesehen hatten fuhren wir um 22:30 Uhr mit dem Bus wieder zurück.








Pooldurchquerung bei eisigen 23°.














Die "Elvis- Brüder".















Pitcher am Pool is cool.














Die Steaks im "Elis Island" sind zu empfehlen.










Abschied von Dick (Mitte) und Dona (rechts).















Die Freemont Street am Abend ist ein "Muß".






Mittwoch, 12. November 2008

Tag 9 - Grand Canyon Tour

Tag 9 - Grand Canyon Tour
Mo. 20.10.2008
Ohne Frühstück fuhren wir heute los. Um 06:15 ging es in Richtung Grand Canyon. Nach 51 Km, oberhalb vom Hoover Dam, am großen Aussichtsparkplatz auf der Ostseite, haben wir uns einen Kaffee gegönnt. Dazu gab es einige Zimtrollen. Nach einer ¼ Stunde ging es dann weiter 115 Km nach Kingman. Hier verließ man die I 93 und wechselte auf die historische „Route 66“. Diese erste befestigte Straße war der Ursprung aller heutigen, modernen für den Kraftfahrzeugverkehr geeigneten Straßen. Sie verband Chicago mit Los Angeles. Heute wird sie durch den Highway I 40 ersetzt.Bis Seligman führt uns der 141 Km lange Weg über Hackberry und Pech Springs auf der die Route 66. In Seligman kommt man gerade zur Mittagspause recht. Im „Roadkill Cafe“ kehrt man ein, obwohl es gegenüber ein Lokal mit deutschem Essen gibt. Bei Burger, Sandwiches und scharfen Hühnerteilen erholten wir uns von der Fahrt auf der „66“. Ein kühles Bier dazu und weiter geht es zum Friseur. Er, Angel del Gadillo war es nämlich, der die alte Straße wieder zum Leben erweckte. Heute gibt es viele Orte, die mit der Route 66 Touristen anlocken. Wir hatten jedoch noch ein anderes Ziel. Nach weiteren 64 Km fuhren wir nach Williams und besorgten uns ein Motelzimmer und bezogen es auch schon. Im Supermarkt gegenüber wurden noch etwas für die Brotzeit am heutigen Abend eingekauft und ein Fläschchen Rotwein für den Sonnenuntergang am Grand Canyon. Um 15:00 Uhr stand uns noch die gut einstündige Fahrt (94 Km) zum Südrand des Canyons bevor. Am Mather- Point angekommen, hatten wir den ersten Blick in die 1400 Meter tiefe Schlucht. Am Yavapai- Point erwarteten wir den Sonnenuntergang. Mit dem vorher besorgten Rotwein verfolgten wir den Schatten, der aus der Schlucht kommt und alle Farben der Felswände löscht. Im Dunkel des Abends fuhren wir zurück und hatten bei der Brotzeit auf dem Zimmer einiges zu erzählen.






Bis Seligman sind es erst einmal 270 Km.
Von Kingman bis Seligman fuhren wir auf der "Route 66".





Warum Kurven wenn es geradeaus auch geht.
Angel del Gadillo ist der, der die "Route 66" wieder zum Leben erweckt.


Das "Roadkill Cafe" in Seligman.
Zur Mittagspause ein paar scharfe Hühnerteile.
Willie Nelson war auch schon hier.
Die Songs "On the Road again" und "Highwayman" passen in die Landschaft.
Chef kommt gleich und seift ein!
Übernachtung im Motel in Williams.
Der erste Blick vom Rand in den Canyon vom "Mather Point" aus.
Den "Roten" gut in den Bechern verstecken.
Warten auf den Sonnenuntergang.
Das Licht im Canyon geht aus.

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